Naturfreunde im Güldenen Winkel e.V.

Historie des Vereins

Die „Aktionsgemeinschaft Hecken im Güldenen Winkel“ war ein loser Zusammenschluß von Bürgern aus Sorsum und Umgebung. Sie war initiiert und getragen von der SPD in Sorsum aber auch dem Ortsverein des Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND).Sie wurde 1988 zu Zeiten des Flurbereinigungsverfahrens, welches durch den Bau der Bundesbahn-Neubautrasse notwendig wurde, gegründet und hatte sich als Ziel gesetzt Benjeshecken in der Gemarkung Sorsum zu legen und die Landschaft zu begrünen.Mit Gründung des Vereins „Naturfreunde im Güldenen Winkel“ löste sich die Aktionsgemeinschaft auf.

Gründung

Die Gründungsversammlung für den Naturschutzverein „Naturfreunde im Güldenen Winkel e.V.“ war am Mittwoch, den 29. März 1995 in der Gaststätte „Güldener Winkel“ in Hildesheim-Sorsum. 30 stimmberechtigte Gründungsmitglieder waren anwesend. Der Verein ist im Vereinsregister eingetragen. Zur Zeit hat der Verein etwas über 100 Mitglieder

Aufgabe

Der Verein setzt sich im besiedelten und unbesiedelten Bereich des Güldenen Winkels dafür ein, dass Natur und Landschaft so geschützt, gepflegt und entwickelt werden, dass:

Warum das Tagpfauenauge unser „Erkennungszeichen“ ist:

Das Tagpfauenauge bevorzugt im Raupenstadium die Große Brennnessel (Urtica dioica) als Wirtspflanze, auf der es sich auch verpuppt. Und weil die Brennessel im Güldenen Winkel wegen der nährstoffreichen Böden oft in einer Benjeshecke zu finden sind, haben wir damit eine Kinderstube für das Tagpfauenauge geschaffen.

Der "Güldene Winkel"

Grafik: Ludger Ernst

Zitat aus der „Dorfchronik von Sorsum“ verfasst von Willi Haller (2005)

Wird heute vom  „Güldenen Winkel“  gesprochen, so denkt man vor allem an Sorsum. Rund fünf Kilometer westlich von Hildesheim liegt das Dorf in einem malerischen Landschaftswinkel, den schmucke Bergwälder nahe begrenzen. Langgestreckt zieht sich die Straßensiedlung zu beiden Seiten des Baches entlang, der einstmals das Wasserrad der vielbekannten „Sorsumer Mühle“ drehte. Diese Lage hat vermutlich zur Ortsbezeichnung geführt. Sie bedeutet das Heim, die Stätte in einer sumpfigen Rinne, wie es die plattdeutsche Redewendung „Sossen in der Sinke“ zum Ausdruck bringt.

Was alte Urkunden und Chroniken über Sorsum zu berichten haben, von Johannes Haller (Okt.1940)

…An der Südwestecke des Landkreises Hildesheim (Anmerk. d. Redaktion: damals gab es noch einen eigenständigen Landkreis Alfeld) schiebt sich wie ein Keil ein Tal nach Süden vor. Im Osten wird es vom Finken- und Lerchenberg begrenzt, im Westen vom Escher Berge. Seit Jahrhunderten nennt man dieses Tal wegen seines fruchtbaren Ackerbodens den  „Goldenen Winkel“.  Zu ihm rechnet man die Feldmarken von Escherde und Emmerke, auch Himmelsthür wird dazu gezählt, obwohl es etwas abseits liegt. In der Mitte des „Goldenen Winkels“ liegt das Dorf Sorsum.…

Die Tradition des Zwetschenbaumes im Güldenen Winkel

Lesen Sie hierzu weitere interessante Informationen unter unseren Projekten.

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